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Hilfsprojekte auf gutem Weg
So lautet das Fazit der Reise nach Malawi von Peter Thie, Werner Böttcher und Werner Hermes(v.l.n.r.) im Mai diesen Jahres.
Sie besuchten verschiedene Projekte und Schulen, die vom Verein: Hilfe für Malawi finanziell und mit Sachspenden unterstützt werden.


Bei den Teresiansisters konnte sich die Gruppe vom Einsatz der Hostienbackmaschine, die ebenfalls im Container mitgeschickt wurde, überzeugen. Die Hostienbäckerei beliefert die gesamte Diözese Lilongwe monatlich mit über 500 000 Hostien,schafft so Arbeitsplätze und sichert den Schwestern ein festes Einkommen.


Das Krankenhaus von Likuni erhielt zahlreiche Spenden aus dem letzten Container. Im Lagerraum des Krankenhauses freut es Werner Hermes, dass Verbandsmaterialen, Spritzen, Kanülen u. a. gut angekommen sind und Verwendung finden. Das Krankenhaus in kirchlicher Trägerschaft verfügt über 231 Betten im Bereich der Geburtshilfe, der Chirurgie und der Allgemeinmedizin. Die Stationen sind auf verschiedene kleine Häuser verteilt und nur sehr spärlich ausgestattet. Hier kann durch sinnvolle Spenden und finanzielle Unterstützung durch den Verein noch sehr viel verbessert werden.



Dr. Gwaza. der Chefarzt des Likunihospitals(Bildmitte) war sehr dankbar für diesen gynäkologischen Stuhl. Frau Massiye Regina Nyany'wa (links im Bild) ist Leiterin der Health Commision in Lilongwe und verantwortlich für 16 Gesundheitsstationen der Diözese, die regelmäßig mit Sachspenden  unterstützt werden. In diesen Stationen  versorgen Schwestern und Pfleger die Patienten mit notwendigen Medikamenten und betreuen schwangere Frauen bei der Entbindung. Bei schwerer Erkrankung veranlassen sie eine Überweisung in das nächste Krankenhaus.


Ein Besuch der Ludzischule und ein Gespräch mit Sr. Bernadette, der Ansprechpartnerin für die Patenschaften, stand ebenfalls auf dem Programm. Die Ludzischule ist eine Schule in kirchlicher Trägerschaft mit fast 2000 Schülern in den Grundstufen.
Die Gymnasialstufe der Schule, einer der besten des Landes, ist nur für Mädchen bestimmt und wird z.Zt. von 350 Mädchen besucht. Alle sind im Internat und schlafen in 4-er Gruppen in einem Zimmer von 12 qm.
Das Bild zeigt einen Schlafraum mit Hochbett.


Sr. Bernadette, die in der Pflegedienstleitung des Ludzikrankenhauses tätig ist, kümmert sich gleichzeitig auch um die Landwirtschaft, die zum Krankenhaus gehört. Auf ca. 25 ha werden Mais, Erdnüsse, Reis, Gemüse und Tabak sowohl für Eigenbedarf als auch für den Verkauf angebaut.
In dieser Halle lagern getrocknete Tabakblätter, die zuerst sortiert und dann zur Weiterverarbeitung verkauft werden. 


 
Auf diesem Gemüsebeet wachsen mit Möhren und Salat, dazwischen frisch vorbereitete Flächen, die bepflanzt werden sollen. Ohne Bewässerung würde die Ernte wohl nicht so gut ausfallen.




Zur Landwirtschaft in Ludzi gehören auch der Anbau von Pilzen und die Aufzucht von Hühnern. Sr. Agnes, links im Bild, kümmert sich um diesen Bereich und ist vor allem in der Zucht von Pilzen sehr erfolgreich. Wir sehen sie hier vor einem Hühnerstall mit einer neuen Beschattung, einer Spende der Firma Big Dutchman. Die Montage gehörte ebenfalls zum Auftrag der Reisegruppe.

Diese Aufnahme entstand beim Krankenhaus im Namitete. Zu diesem wie zu allen Krankenhäusern in Malawi gehört ein Küche, in der die Familie für das kranke Familienmitglied das tägliche Essen kocht. Unter Mithilfe von Werner Böttcher wurde auf dem Küchendach ein erhöhter, seitlich offener First angebracht, damit die Dämpfe besser entweichen können.